Hier erfährst du, wie du richtig putzt und was alles in deinen Putzkasten gehört:

Reiten ist nur ein Teil der Beschäftigung mit dem Pferd. Pferdepflege ist genauso wichtig. Dein Pferd wird dabei gründlich durchmssiert, während du dabei für deine Kondition sorgst. Putzen tut Pferd und Reiter also gleich gut. Ihr, dein Pferd und du, kommt dadurch in engeren Kontakt miteinander. Dabei lernst du deinen vierbeinigen Freund noch besser kennen.

 

Der Putzkasten

Das sollte in deinem Putzkasten sein:

Striegel aus Gummi oder Eisen   oder 

Kardätsche

Wurzelbürste 

Mähnenkamm 

 

Hufkratzer 

zwei Schwämme 

Wolltuch oder -handschuh   

im Sommer evt. Fliegenspray 

 

Die tägliche Basispflege:

1. Hufe auskratzen

Meistens ist ein Haken auf einer Seite und eine kleine, harte Bürste auf der anderen. Du ziehst den Haken hinten am Strahl entlang nach vorne in Richtung Zehe. Entlang der Innenseite des Eisens kratzt du Mist, Erde und Steinchen heraus. Mit der Bürste und dem Haken schabst du auch den Schmutz ab, der sich außen auf den Huf festgesetzt hat.

2. Striegeln

Mit dem Striegel streifst du geraden oder kreisenden Bewegungen groben, angetrockneten Schmutz aus dem Pferdefell. Klopfe den Striegel immer wieder kräftig auf dem Boden ab, damit der Staub rausfällt. Klopfe ihn besser nicht gegen die Wand. Das gibt Striegel-Muster, von denen die meisten Reitstallbesitzer wenig begeistert sind!

3. Bürsten mit der Kardätsche

Die Kardätsche ist eine ganz weiche Bürste und normalerweise etwas größer als der Striegel. Mit ihr kannst du das Fell gründlich bürsten. Sreiche möglichst in Wuchsrichtung der Pferdehaare. Nimm die Kardätsche in die eine, den Striegel in die andere Hand. Streiche die Haare der Kardätsche nach jedem zweiten oder dritten Zug übers Pferdefell am Striegel ab, um den Staub aus der weichen Bürste zu reiben.

4. Wurzelbürste zum Schmutzentfernen

Mit der gröberen Wurzelbürste und Wasser aus einem Eimer kannst du den groben Schmutz der Beine sowie die Hufe innen und außen nass säubern.

5. Kämmen und Bürsten

Für die Mähne kannst du im Reitsportgeschäft einen Mähnenkamm kaufen. Dicke Mähnen und Schweife bearbeitest du mit der Schweifbürste. Bei dünnen kommt der Mähnenkamm zum Einsatz, of reicht es auch, wenn du sie nur mit den Fingern verliest.

6. Pflege mit dem Schwamm

Wenn nötig, säuberst du mit einem feuchten Schwamm vorsicht verklebte Nasenlöcher. Spüle ihn aus, und wische vorsichtig den Schmutz aus den Augenrändern. Mit dem anderen feuchten Schwamm säuberst du die haarlose Haut an der Schweifunterseite und um den After herum.

"Polieren"

Am Schluss reibst du den Kopf mit einem Frottierhandtuch ab und bürstet den ganzen Kopf nochmals sanft ab. Mit einem weichen Tuch kannst du Pferd nach dem Sriegeln und Bürsten "polieren". Du musst es aber nicht auf Hochglanz bringen.

 

 

 


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